Diskussionsveranstaltung mit Olympiasieger
Christoph Harting, Olympiasieger im Diskuswerfen 2016 in Rio, Paul Alauzy, der Sprecher des Pariser Aktionsbündnisses „Le revers de la médaille“ und Simone von Kampen, Geschäftsführerin beim BUND NRW kommen zur Diskussionsveranstaltung am Freitag, 27. März um 18 Uhr zur Veranstaltung „NOlympia –Keine Bewerbung von Rhein-Ruhr für Olympia“ im Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35 in Essen.
In Bochum, wie auch in allen anderen 16 möglichen Ausrichterstädten für die Olympischen Spiele in NRW findet ein Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 statt, in dem die Bürgerinnen und Bürger über eine Bewerbung des Landes NRW entscheiden sollen. Öffentlichen Austausch gibt es dazu kaum.
Die Linke hält dagegen und sagt: Nein zu einer Bewerbung für Olympia. Die Linke im Rat der Stadt Bochum und die Linke im Regionalverband Ruhr (RVR) organisieren gemeinsam mit den Linken in Essen und Oberhausen die Veranstaltung „NOlympia –Rhein-Ruhr sollte sich nicht um Olympia bewerben“. Sie findet am Freitag, 27. März 2026, um 18 Uhr im Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35 statt.
Elias Bala, für Die Linke im Rat der Stadt Bochum: „In unserer Kritik an den finanziellen Risiken einer Olympia-Bewerbung, den Belastungen für die Kommunen ist Die Linke nicht allein. In Paris stiegen die Kosten für die Öffentlichkeit von geplanten 2,4 Mrd. Euro auf 6,6 Mrd. Euro. Der einzige Gewinner war das Olympische Komitee.“
Unter anderem kommt Paul Alauzy, der Sprecher des Pariser Aktionsbündnisses „Le revers de la médaille“, als Gesprächspartner zu der Veranstaltung. Das Bündnis macht bis heute die Verwerfungen durch Olympia in der Pariser Stadtgesellschaft sichtbar.
Weitere Gesprächspartner*innen sind Simone von Kampen, Geschäftsführerin beim BUND NRW e.V., die die kritischen Positionen des BUND an der laufenden Bewerbung vorstellen wird, sowie die Sprecher des Kölner Bündnisses „NOlympia – Colonia“.
Auch Christoph Harting, Olympiasieger im Diskuswerfen 2016 in Rio und Unterstützer des Volksbegehrens in Berlin gegen Olympia kommt: „Ich komme gern aus Berlin ins Ruhrgebiet, um aus der Sicht eines Leistungssportlers und Olympiasiegers auf die Schattenseiten des Systems aufmerksam zu machen. Am Ende zahlen bei Olympia immer die kleinen Leute drauf. Es muss viel stärker darum gehen, wie man den Sport als Gemeinschaftsgut fördert, den Breiten- und Vereinssport stärkt und Leistungssportler*innen besser vor Risiken schützt, ihnen berufliche Perspektiven bietet.“

