Bochum soll Sicherer Hafen bleiben
Die Ratsfraktion Die Linke Bochum begrüßt die Neuauflage der Spendenkampagne „Bochum rettet 2.0“ und unterstützt das Engagement der Bochumer Zivilgesellschaft für die zivile Seenotrettung und die Solidarität mit Geflüchteten.
In der Ratssitzung am 18. Juni wurde ein Antrag der AfD, mit dem Bochum aus dem Bündnis „Sicherer Hafen“ austreten sollte, mit den Stimmen aller anderen Ratsmitglieder deutlich abgelehnt. FDP und UWG:WAT haben einen inhaltlich ähnlichen Antrag letztlich zurückgezogen. Dazu die Fraktionsvorsitzende Carolin Paskuda:
„Wer wie die AfD mit perfiden Falschbehauptungen Schutzsuchende zum politischen Feindbild macht und Geflüchtete für rassistische Stimmungsmache missbraucht, stellt sich gegen die Werte einer solidarischen Stadtgesellschaft. Bochum hat sich bewusst dem Bündnis Sicherer Hafen angeschlossen und damit ein klares Zeichen für Menschlichkeit, Verantwortung und internationale Solidarität gesetzt. Daran darf nicht gerüttelt werden.“
Die Neuauflage von „Bochum rettet“ ist eine Antwort auf die jüngsten Angriffe auf dieses Selbstverständnis. Bereits 2022 gelang es durch das gemeinsame Engagement von Initiativen, Vereinen, Gewerkschaften, Kirchengemeinden, politischen Akteur*innen und vielen Einzelpersonen, rund 40.000 Euro für die zivile Seenotrettung zu sammeln. Mit Unterstützung der Stadt Bochum konnten die Spenden damals zusätzlich aufgestockt werden. Dazu Carolin Paskuda weiter:
„Die zivile Seenotrettung rettet Menschenleben. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass die Stadt jetzt wieder die Spenden aufstockt. Bochum ist und muss ein Sicherer Hafen bleiben.“
Hier geht es zur Spendenaktion BochumRettet 2.0!

