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Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum, aufgenommen am 14.09.2019. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Umzug der Ergotherapie im Sozialpsychiatrischen Dienst

Die Linke im Rat der Stadt Bochum, AGS

Mit der Ergotherapie der Psychosozialen Hilfen Bochum e.V. im Sozialpsychiatrischen Dienst existiert in
Bochum ein Angebot, das seit über 20 Jahren eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote für erwerbslose,
psychisch belastete Menschen anbietet. Hierbei können Klient*innen im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit
bzw. Arbeitstherapie in verschiedenen Arbeitsbereichen ihre Belastbarkeit erproben und sich
ausprobieren. 

Besonders die räumliche Nähe zum Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Bochum ist dabei
von großem Vorteil. So ist in Not- und Krisensituationen schnell Hilfe vor Ort. Die Linke im Rat der Stadt
Bochum ist daher besorgt, dass im Zuge des geplanten Umzugs der Ergotherapie in Räumlichkeiten an der
Westhoffstraße und eines Umzugs des Sozialpsychiatrischen Diensts an die Junggesellenstraße genau
diese wichtige Verzahnung wegzubrechen droht.
 

Die Linke im Rat der Stadt Bochum fragt deshalb an:

1. Wurden in die Planungen des Umzugs die Mitarbeiter*innen und Klient*innen einbezogen?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?

2. Wurde nach einem gemeinsamen Ort für beide Angebote geschaut?

3. Wie soll in Zukunft schnelle Hilfe vor Ort gewährleistet werden?

4. Eine Möglichkeit, die wichtige geleistete Arbeit fortzusetzen, könnte die Gründung eines
„Psychosozialen Zentrums“ an der Westhoffstraße sein. Hier könnte dann der
Sozialpsychiatrische Dienst mit Ärztin und Psychotherapeutin ebenfalls mit einziehen. Wurde
geprüft, ob der Sozialpsychiatrische Dienst mit in die Räumlichkeiten an der Westhoffstraße
ziehen könnte? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?

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