Innovationsprojekt im Rettungsdienst (Vorlage 20252392)
Insbesondere in psycho-sozialen und psychischen Krisen steigt das Risiko für selbst- und fremdgefährdendes Verhalten. In der Regel ist in solchen Fällen die Polizei die erste Ansprechpartnerin und wird häufig noch vor den Kräften des Rettungsdienstes einbezogen. Trotz Schulungen im Umgang mit Menschen in psychischen Krisen, kommt es bei Polizeieinsätzen immer wieder zu schwerwiegender, häufig tödlicher Gewalt. Der Austausch im Rahmen des Runden Tisches könnte daher eine erste Maßnahme sein, um die Einsatzkräfte der Polizei weiter für den Umgang mit Menschen in psychischen Notlagen zu sensibilisieren und eine bessere Abstimmung mit weiteren Einrichtungen der psycho-sozialen Notversorgung zu etablieren.
Die „Linke im Rat“ der Stadt Bochum fragt daher an:
- Gibt es Bestrebungen, die Bochumer Polizei in den Runden Tisch „Präklinische Notfallversorgung“ einzubeziehen? Wenn nein, warum nicht?
