Entwicklung des ehemaligen ThyssenKrupp-Geländes an der Castroper Straße
Bochum steht vor einer städtebaulichen Chance, das 68 Hektar große ThyssenKrupp-Werks-Gelände zu entwickeln. Diese Fläche bietet großes Potenzial für innovative und nachhaltige Projekte und dessen Entwicklung ist wichtig für die zukünftige Stadtstruktur, dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen, Wohnraum und die Anpassung an den Klimawandel. Zur Ermittlung eines realistischen Kaufpreises und zur Vermeidung hoher Kosten ist eine genaue Kenntnis der Bodenqualität erforderlich.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche aktuellen Erkenntnisse liegen der Verwaltung zum Zustand des Bodens auf dem gesamten Areal des aufzustellenden B-Plans Nr. 1050 vor? Wurden Altlastenuntersuchungen oder eine historische Recherche durchgeführt?
2. Welche geschätzten Kosten entstehen für die Sanierung und den Bodenaustausch, um eine Mischnutzung (Gewerbe und Wohnen) zu ermöglichen?
3. Welche rechtlichen Verpflichtungen zur Übernahme der Sanierungskosten bestehen für die ThyssenKrupp AG als Verursacher von Altlasten?
4. Welches Finanzierungsmodell schlägt die Verwaltung zur Deckung der Sanierungs- und Erschließungskosten vor (z.B. städtische Entwicklungsgesellschaft, Städtebauförderprogramme)?
