Durchführung der Olympischen Spiele
Das Land Nordrhein-Westfalen bzw. 16 Kommunen aus der Region Rhein-Ruhr darunter die Stadt Bochum, möchten dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bis zum 6. Juni 2026 eine Bewerbung für die Olympischen Spiele unterbreiten. In der am 6. Dezember 2025 auf der Mitgliederversammlung verabschiedeten Bewertungsmatrix des DOSB gibt es u. a. drei Bewertungen, die für die örtlichen Bewertungen von ausschlaggebender Bedeutung sein können.
- Sportfachliche & operative Eignung
- Kosten & Finanzierung
- Infrastrukturelle Sonderprojekte
Das Land NRW plant die Wettbewerbe Fußball und Moderner Fünfkampf in Bochum durchzuführen:
Vor diesem Hintergrund stellt die Ratsfraktion Die Linke folgende Fragen:
1. In welchen Sportstätten sollen diese Wettbewerbe in Bochum durchgeführt werden?
2. In welchem Zustand werden diese Sportstätten zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele, z. B. im Jahre 2044 sein?
a. Welche laufenden Instandhaltungskosten sind notwendig, um die Sportstätten für einen olympischen Wettbewerb in Stand zu halten?
b. Welche zusätzlichen Investitionen wäre ggf. notwendig, um 2044 für die Olympischen Spiele konkret wettbewerbstauglich zu sein?
c. Bitte stellen sie die notwendigen Kosten unter dem aktuellen Finanzrahmen dar.
3. Welche zusätzlichen Infrastrukturprojekte sind für Wettkampfstätten erforderlich, z.B. für Parkplätze, Straßenzubringer und ggf. Sicherheitsmaßnahmen.
4. Welche weiteren, stadtweiten Infrastrukturmaßnahmen sind in Bochum grundsätzlich notwendig, die sich im Rahmen einer Olympia-Bewerbung durch ein großes Personenaufkaufkommen ergeben?
5. Liegen der Stadtverwaltung Anfragen und Anforderungen des Landes NRW vor. Wenn ja, welche und seit wann?
6. Mit was für ein Zeitfenster rechnet die Verwaltung für den Transport mit dem ÖPNV vom Hauptbahnhof Bochum zu den Wettkampfstätten?
