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Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum, aufgenommen am 14.09.2019. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Antwort zur Anfrage Software-Nutzung und digitale Souveränität der Stadt Bochum

Die Linke im Rat der Stadt Bochum, AMDI

Die Verwaltung berichtet in ihrer Antwort (Vorlage-Nr. 20260905) auf die Anfrage der linken Ratsfraktion (Vorlage-Nr. 20260519), dass die Entscheidung für die Nutzung von MS Office auf einer Evaluation aus dem Jahr 2021 basiert. Der damalige Vorläufer von OpenDesk wurde vom Bochumer Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) als noch nicht ausgereift bewertet.

Mittlerweile nutzen unter anderem das Bundeskanzleramt, das Robert Koch-Institut, die Ministerpräsidentenkonferenz und der Internationale Strafgerichtshof sowie verschiedene Kommunal- und Landesverwaltungen in Deutschland OpenDesk oder Teile des Angebots in ihrer täglichen Arbeit. 

Vor diesem Hintergrund stellt die Ratsfraktion Die Linke folgende Fragen:

  1. Hat sich die Einschätzung der Verwaltung angesichts der Erfahrungen anderer Institutionen mit OpenDesk in den vergangenen fünf Jahren verändert?
  2. Wann ist eine erneute Evaluation von OpenDesk oder einer anderen datenschutzfreundlichen, europäischen und möglichst Open-Source-basierten Alternative geplant?
  3. Welche Laufzeiten haben die bestehenden Verträge mit Microsoft und anderen US-amerikanischen Anbietern?
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