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Das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum, aufgenommen am 14.09.2019. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Absage des Lebenslaute Konzerts

Die Linke im Rat der Stadt Bochum

Die Fraktion Die Linke hat am 03.08.2026 aufgrund der Ereignisse bezüglich der Absage des Lebenslaute-Konzerts im Kunstmuseum eine Anfrage (Nr. 20262083) gestellt, die nur bedingt beantwortet wurde. Seitdem wurden weitere Dokumente im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes auf fragdenstaat.de veröffentlicht, darunter ein bislang unbekanntes Schreiben des Wohnungskonzerns Vonovia an den Oberbürgermeister Lukat vom 17.07.2026 (s. Seite 3).

Im Zuge dessen fragt die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bochum:

  1. Warum wurde das Schreiben von Vonovia im Rahmen der Beantwortung unserer Anfrage (Nr. 20262239) nicht berücksichtigt bzw. offengelegt, obwohl wir ausdrücklich gefragt haben,
    1. ob Vonovia oder eine Vertretung des Unternehmens vor der Absage kontaktiert oder in den Entscheidungsprozess einbezogen wurde,

sowie

  1. welche internen E-Mails, Vermerke oder Gesprächsprotokolle zur Entscheidung über die Absage des Konzerts vorliegen?
  2. Wie gestaltete sich der weitere Mail-/Briefverkehr zwischen Vonovia und der Stadt Bochum nach dem Schreiben vom 17.07.2026 im Zusammenhang mit dem Lebenslaute-Konzert?
  3. Fanden persönliche oder telefonische Gespräche zwischen der Verwaltung und Vertreter*innen von Vonovia statt? Falls ja, wann fanden diese statt und welche Inhalte wurden dabei besprochen?
  4. Wie begründet die Verwaltung ihre Aussage, dass es keine verbindliche Absprache zwischen dem Kunstmuseum und der Initiative im Hinblick auf die Vermietung gegeben habe, wenn der Initiative eine Rechnung des Kunstmuseums über 1.778,52 Euro für die Raumvermietung gestellt und die Veranstaltung auf der Internetseite des Museums angekündigt wurde?
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