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            <title>Die Linke Ratsfraktion Bochum: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Ratsfraktion Bochum</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 21:02:15 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 21:02:15 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378776</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 15:36:00 +0200</pubDate>
                <title> Ratsrede Kinder- und Jugendförderplan: Gute Arbeit braucht gute Bedingungen  </title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/kinder-und-jugendfoerderplan/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum, Carolin Paskuda</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

liebe Gäst:innen,



wenn wir heute über den Kinder- und Jugendförderplan für die kommenden fünf Jahre sprechen, dann sprechen wir darüber, welche Möglichkeiten Kinder und Jugendliche in Bochum haben, Unterstützung zu bekommen und Gemeinschaft zu erleben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Förderplan soll dafür den Rahmen schaffen. Er soll festlegen, welche Strukturen wir sichern, welche Schwerpunkte wir in den kommenden Jahren setzen und wie das ganze finanziell ausgestaltet werden soll.</p>
<p>Der hier vorliegende Plan ist dabei nicht nur aus unserer Sicht unzureichend, sondern auch aus Sicht derjenigen, die jeden Tag vor Ort mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.</p>
<p>Die AG 78 hat sich in ihrer Stellungnahme sehr deutlich zu dem Entwurf des Plans geäußert. Sie kommt zu dem Schluss, dass wesentliche Empfehlungen aus der Praxis nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Und ich finde, wir sollten diese Kritik ernst nehmen.</p>
<p>Die AG 78 verfügt über besondere fachliche Erfahrung. Die Menschen, die dort zusammenarbeiten, kennen die Einrichtungen, die Jugendlichen, die Probleme und auch die Grenzen unserer bestehenden Strukturen.</p>
<p>Und auch der Kinder- und Jugendförderplan selbst betont ja, dass Jugendhilfeplanung im Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und freien Trägern stattfinden und dass die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe von Anfang an beteiligt werden sollen.</p>
<p>Wenn also diejenigen, die diese Arbeit jeden Tag leisten, uns sagen: An bestimmten Stellen reicht der Plan noch nicht aus – dann sollten wir uns als Politik und Verwaltung nicht einfach darüber hinwegsetzen.</p>
<p>Zu den genannten Kritikpunkten gehören die schlechte personelle und finanzielle Ausstattung kleiner Jugendfreizeithäuser, das fehlende Benennen der Gefahr durch Rechtsextremismus bzw. die AfD (siehe auch den vorliegenden Änderungsantrag der AfD, dem ich hier nicht weiter Raum geben möchte) und die Frage, wie wir mit den real steigenden Kosten umgehen.</p>
<p>Der Kinder- und Jugendförderplan soll für mehrere Jahre Orientierung geben. Er soll Fachkräften und Trägern Planungssicherheit geben.&nbsp;</p>
<p>Deshalb finden wir auch die Anregung der AG 78 wichtig, den Plan stärker mit konkreten Handlungsempfehlungen für die kommenden fünf Jahre zu verbinden.</p>
<p><strong>Dies führt zu unserem zweiten Kritikpunkt:</strong></p>
<p>Ich weiß, dass Bochum finanziell unter großem Druck steht und wie schwierig die Haushaltssituation ist. Und wir wissen auch, dass viele Aufgaben miteinander um die gleichen begrenzten Mittel konkurrieren.</p>
<p>Aber gerade deshalb müssen wir über Prävention sprechen.</p>
<p>Wenn wir heute bei Kinder- und Jugendarbeit sparen, dann sparen wir ja nicht automatisch Geld. Wir verschieben die Kosten. Und in den meisten Fällen werden diese Kosten später dann erheblich größer.</p>
<p>Eine Investition in Bildung, Teilhabe und Selbstständigkeit ist letztlich auch eine Investition in die soziale Stabilität der Stadt Bochum.</p>
<p>Wir werden heute zustimmen.</p>
<p>Wir stimmen zu, weil der Kinder- und Jugendförderplan wichtig ist. Dennoch sind wir aber gleichzeitig der Auffassung, dass die fachlichen Hinweise aus der Praxis stärker berücksichtigt werden müssen und die Kinder- und Jugendarbeit finanziell besser ausgestattet werden muss.</p>
<p>Denn wir sollten mit dem Kinder- und Jugendförderplan gemeinsam dafür sorgen, dass aus finanziellen Zwängen nicht dauerhaft fachliche Unterversorgung wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378778</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Ratsrede: Wärmewende darf nicht zur Kostenfalle werden</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/kommunaler-waermeplan/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum, Sonja Knobbe</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrte demokratische Kolleg:innen,

Sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung,

Sehr geehrte Bürger:innen,



mit dem Wärmeplan liegt eine solide Grundlage vor. Stadt, Stadtwerke und Wohnungsunternehmen haben hier gut zusammengearbeitet, und dafür sagen wir ausdrücklich Danke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Wärmeplan ist jetzt aber auch klar: Das <strong>Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden,</strong> erreichen wir, zumindest schon mal im Wärmesektor, <strong>nicht</strong>.</p>
<p>Das steht jetzt mehr oder weniger in einer <strong>Randnotiz</strong>, sieben Jahre nachdem dieser Rat den <strong>Klimanotstand</strong> ausgerufen hat.</p>
<p>Überraschend ist das nicht. Schon 2023 wurde öffentlich darauf hingewiesen, dass die Sanierungsrate weit hinter dem Nötigen liegt.</p>
<p>Und dass wir die <strong>Bürger:innen</strong> nur sehr begrenzt in ihrem Handeln <strong>beeinflussen</strong> können, sollte ja eigentlich <strong>ohnehin</strong> klar sein (wird hier aber nochmal extra als Begründung angeführt).</p>
<p>Was wird uns aber vorgelegt? Ein Satz, man habe das Ziel 2035 ‚<strong>mitbetrachtet</strong>' und wirke ‚<strong>im Rahmen der Möglichkeite</strong>n' darauf hin. Übersetzt heißt das: <strong>Sorry, Sorry, wird doch nix.</strong></p>
<p>Um diesem Ziel aber noch eine <strong>kleine Chance</strong> zu geben, brauchen wir aber überhaupt erst einmal eine <strong>klare Definition</strong> des gerissenen Ziels an.</p>
<p>Wie wäre es mit einer aktuellen <strong>Treibhausgasbilanz</strong>? Vielleicht sogar einer <strong>Zwischenbilanz</strong> unter Bezug auf <strong>Zwischenziele für die einzelnen Sektoren</strong>?</p>
<p>Wer nicht misst, merkt zu spät, dass er vom Weg abgekommen ist. <strong>Genau das</strong> ist hier <strong>offensichtlich</strong> mit unseren <strong>Klimazielen</strong> passiert. Deshalb haben wir da heute auch eine entsprechende Anfrage gestellt.</p>
<p>Und diesen Fehler dürfen wir nicht gleich <strong>wieder</strong> bei den <strong>sozialen</strong> Zielen <strong>wiederholen</strong>. Der Wärmeplan spricht von einer <strong>sozialverträglichen</strong> Wärmeversorgung. Das ist auch völlig richtig so.</p>
<p>Die Wärmewende trifft <strong>Mieter:innen</strong> am <strong>härtesten</strong>. Sie entscheiden weder über ihre Heizung noch über eine Sanierung, <strong>aber sie tragen die Kosten</strong>, über Nebenkosten, Modernisierungsumlagen und steigende Netzentgelte.</p>
<p>Unser Wärmeplan sagt uns aber wieder mal <strong>nicht</strong>, woran wir diese Sozialverträglichkeit <strong>messen</strong> und wer es <strong>überprüft</strong>. Das ist <strong>keine</strong> Planungsgrundlage. Es ist eine <strong>Absichtserklärung, mehr nicht</strong>. Und die Rechnung dafür zahlen am Ende wieder mal die Mieter:innen.</p>
<p>Deshalb beantragen wir <strong>erstens</strong> ein <strong>verbindliches soziales Monitoring</strong>, dessen Ergebnisse in die Entscheidungen einfließen, welche Maßnahmen Vorrang haben müssen.</p>
<p><strong>Zweitens</strong> soll geprüft werden, wie <strong>Bürgerenergiegenossenschaften</strong> und <strong>Nahwärmenetze</strong> gefördert werden können.</p>
<p><strong>Drittens</strong> soll die Verwaltung dem Umweltausschuss regelmäßig berichten, auch über den Fahrplan der Stadtwerke zum Ausbau der Fernwärme.</p>
<p>Die Wärmewende darf nicht dieselbe Geschichte schreiben wie das Klimaziel: erst <strong>große Worte</strong>, dann <strong>keine Kontrolle</strong> und am Ende „<strong>leider nicht erreicht</strong>".</p>
<p><strong>Klimaneutral und bezahlbar für alle, wenn man es denn ernst meint, geht nur mit Zielen, die wir auch überprüfen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378779</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 10:46:36 +0200</pubDate>
                <title>Ratsrede: Keine Kürzungen im Nahverkehr</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/kuerzungen-im-nahverkehr/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum, Batıkağan Pulat</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sehr geehrte demokratische Kolleginnen,

meine Damen und Herren,



der Verlust der BOGESTRA liegt bei rund 95 bis in den kommenden Jahren über 120 Millionen Euro. Mit dieser Vorlage sparen wir 912.000 Euro. Das ist nicht einmal ein Hundertstel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Trotzdem: Knapp zwei Drittel dieser kleinen Summe holen wir uns davon in <strong>Wattenscheid</strong>.</p>
<p>Für dieses <strong>eine Prozent</strong> senden wir damit ein verheerendes Signal, gerade nach Wattenscheid.</p>
<p>Diese Kürzungen bringen nichts außer eben diesem falschen Signal.</p>
<p>Das ist, als würde man sich mit einer Gießkanne in einen SUV setzen und losfahren, um einen Waldbrand zu löschen. Es hilft nicht, aber macht die Ursachen nur noch schlimmer.</p>
<p>Bochum hat sich - im Zuge soeben gekappten Klimaziele - die <strong>Verkehrswende</strong> auf die Fahnen geschrieben: weg vom Auto, hin zu Rad und Schiene&nbsp;</p>
<p>Wir als Linke stehen auch tatsächlich dazu: für eine <strong>günstige und klimafreundliche Mobilität in Bochum, attraktiv und bezahlbar für alle Bochumer:innen.</strong></p>
<p>Schauen Sie sich die aktuellen <strong>Spritpreise</strong> an, das <strong>Deutschlandticket</strong> wird auch wieder mal teurer.</p>
<p>Und jetzt wollen Sie auch noch den <strong>ÖPNV einschränken</strong>?</p>
<p>Wie oft höre ich den Satz: „Ich würde ja Bus oder Bahn nehmen, aber das Angebot ist zu schlecht und zu teuer." Genau das machen wir heute noch <strong>schlimmer</strong>.</p>
<p>Anstatt Alternativen auszuprobieren Wie zum Beispiel Kleinbusse, wird einfach <strong>Komplett gestrichen</strong>.</p>
<p>Und noch etwas: <strong>Jede</strong> Kürzung bei der öffentlichen <strong>Infrastruktur und Daseinsvorsorge</strong> ist Wasser auf die Mühlen der rechtsextremen Verdachtsfälle. Das ist gut belegt.</p>
<p>Wenn selbst ein Wattenscheider CDU-Politiker sich im Fernsehen über den Zustand der Wattenscheider Innenstadt beschwert, dann zeigt das die Stimmung: <strong>Resignation statt Gestaltung.</strong></p>
<p>Und genau in diese Stimmung hinein wollen Sie jetzt auch noch die direkte <strong>Busverbindung von Wattenscheid zur Ruhr-Universität streichen</strong>.</p>
<p>Und dann wundern Sie sich über die entsprechenden Wahlergebnisse in Wattenscheid?</p>
<p>Meine Damen und Herren, wer Wattenscheid im wahrsten Sinne des Wortes <strong>abhängt</strong>, darf sich über die Folgen nicht wundern.</p>
<p><strong>Lehnen Sie diese Vorlage mit uns ab</strong> und lassen Sie uns <strong>gemeinsam</strong> über <strong>Alternativen</strong> nachdenken.</p>
<p>Kommen Sie dafür sehr gerne auf uns zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 10:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Ratsrede: Keine Fakten schaffen bei Baumaßnahmen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/ratsrede-keine-fakten-schaffen-bei-baumassnahmen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum, Ralf D. Lange</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 liebe Kolleginnen und Kollegen,

im letzten Planungsausschuss hat die Verwaltung darüber informiert, dass für einige Bauvorhaben in Bochum möglicherweise die planungsrechtlichen Grundlagen entfallen könnten, so z.B. für die Osterweiterung des Technologiequartiers. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hintergrund ist die Unwirksamkeit des Regionalplans Ruhr.</p>
<p>Solange die rechtliche Grundlage für ein Bauvorhaben nicht geklärt ist, sollten auch keine vorbereitenden Maßnahmen getroffen werden. Genau das beantragen wir heute.</p>
<p>Es geht dabei zum Beispiel um Rodungen oder Baumfällungen. Denn wenn Bäume erst einmal gefällt sind, lässt sich das nicht einfach rückgängig machen. Der ökologische Schaden ist dann da – unabhängig davon, ob ein Bauvorhaben später tatsächlich umgesetzt wird oder sich noch über Jahre verzögert. Wenn Bäume dadurch entweder gar nicht oder auch nur später gefällt werden ist das schon ein Gewinn.</p>
<p>Deshalb muss erst Klarheit über die planungsrechtlichen Voraussetzungen bestehen. Danach können weitere Schritte folgen.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 10:42:01 +0200</pubDate>
                <title>Ratsrede Kulturrichtlinien: Klare Regeln und mehr Zuschüsse für die freie Szene</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/kulturrichtlinien/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum,  Batıkağan Pulat</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
lieber Stadtrat,

wer in Bochum ein freies Theater betreibt oder ehrenamtlich ein Kulturprojekt organisiert, hat schon genug Arbeit. 

Die Frage, wie man einen Zuschuss beantragt, sollte kein zusätzliches Rätsel sein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb ist diese Richtlinie sinnvoll. Die freie Szene hat nachvollziehbare Förderentscheidungen eingefordert. Wer einen Antrag stellt, muss wissen, woran er gemessen wird. Gerade neue Initiativen dürfen nicht erst jahrelange Verwaltungserfahrung sammeln müssen, bevor sie eine Chance auf Förderung haben.</p>
<p>Dahinter steht eine größere Frage: <strong>Wer kann in dieser Stadt eigentlich Kultur machen?</strong></p>
<p>Die Idee „Kultur für alle“ war und ist ein politischer Anspruch. Auch Menschen, denen sonst kaum jemand zuhört, sollen selbst auf einer Bühne stehen können. Ihre Geschichten gehören genauso in unsere Stadt.</p>
<p><strong>Eine Bühne darf kein Ort sein, den man sich erst leisten können muss. Das gilt für die Menschen im Publikum genauso wie für die Menschen, die darauf stehen.</strong></p>
<p>Die freie Szene schafft solche Möglichkeiten. Oft mit wenig Geld und viel persönlichem Einsatz. Wer für seinen Stadtteil einen solchen Ort aufbaut, übernimmt Verantwortung. <strong>Dazu muss die Stadt ermutigen</strong>. Verständliche Förderbedingungen gehören dazu.</p>
<p><strong>Und damit zum Änderungsantrag der AfD.</strong></p>
<p>Was genau wollen Sie eigentlich verbessern?</p>
<p>Künftig soll jeder einzelne Förderantrag erst durch den Ausschuss und anschließend durch den Rat. Selbst über einen Zuschuss von 1.000 Euro soll hier das gesamte Gremium entscheiden.</p>
<p>Trauen Sie dem Kulturbüro diese Entscheidung nicht zu?&nbsp;</p>
<p>Oder dem Kulturausschuss seine Arbeit nicht?</p>
<p>Sie berufen sich wie immer auf demokratische Legitimation. Sprechen Sie unserem Ausschuss diese Legitimation ab? Sie sitzen doch selbst in den Gremien, deren Entscheidungsbefugnisse Ihnen plötzlich nicht demokratisch genug sind.</p>
<p>Der Rat beschließt den Haushalt und die Förderregeln. Wir tragen Verantwortung dafür, dass mit öffentlichen Mitteln ordentlich umgegangen wird. Dafür gibt es <strong>Verwendungsnachweise und Prüfungsrechte.</strong></p>
<p>Bis einschließlich 5.000 Euro entscheidet das Kulturbüro, darüber der Kulturausschuss. Welches konkrete Problem lösen Sie, wenn künftig jeder Antrag zusätzlich hier landen muss?</p>
<p>Die fachliche Prüfung bleibt ja bestehen. Sie hängen nur einen weiteren Entscheidungsweg daran.</p>
<p><strong>Die AfD will selbst kleine Kulturzuschüsse durch den gesamten Rat schicken. Für uns wäre das ein weiterer Tagesordnungspunkt. Für die Menschen, die auf das Geld warten, hängt daran womöglich ihre nächste Aufführung.</strong></p>
<p>Ein Raum muss gebucht werden. Künstlerinnen brauchen eine verbindliche Zusage. Das lässt sich nicht beliebig verschieben, bis es in unseren Sitzungskalender passt.</p>
<p>Haben Sie diese Folgen bedacht? Dann erklären Sie bitte, warum Sie sie für vertretbar halten.</p>
<p>Sie schreiben „Transparenz“ in Ihre Begründung. Aber welche Entscheidung wird verständlicher, nur weil sie zusätzlich über unsere Tische geht?</p>
<p><strong>Sie wollen über jeden kleinen Zuschuss selbst entscheiden. Dieses Misstrauen gegenüber der Fachverwaltung und unserem Ausschuss sollten Sie auch so benennen. „Mehr Demokratie“ ist dafür eine ziemlich große Verpackung.</strong></p>
<p>Lieber Stadtrat,</p>
<p>ich möchte der AfD aber nicht den Rest meiner Redezeit überlassen. Dafür ist die Arbeit der freien Szene zu wichtig.</p>
<p>Dort entstehen Orte, an denen Menschen einander begegnen, die sonst wenig miteinander zu tun haben. Dort können sie erfahren, dass ihre Sicht auf die Welt zählt. Wer von einer offenen Stadt spricht, muss dafür auch Platz schaffen.</p>
<p>Für mich gehört das zu einer antifaschistischen Haltung: dafür einzustehen, dass Menschen gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen können. Und diese Überzeugung muss sich auch in unseren Haushaltsentscheidungen zeigen.</p>
<p>Freie Kunst wird uns dabei nicht immer gefallen. Sie wird widersprechen und auch uns als Politik angreifen. Das muss sie dürfen.</p>
<p><strong>Kunstfreiheit braucht keine Zustimmung zu dem, was auf der Bühne gesagt wird. Sie braucht die Bereitschaft, auch den Widerspruch zu ermöglichen.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Gerade dann, wenn er einen selbst trifft.</strong></p>
<p>Wer bei unbequemer Kunst zuerst nach dem Zuschuss fragt, sollte sich deshalb fragen, wie ernst er es mit dieser Freiheit meint.</p>
<p>Mit der Richtlinie schaffen wir einen nachvollziehbareren Zugang zur Förderung. Aber am Ende eines verständlichen Antrags muss auch eine realistische Chance auf Unterstützung stehen.</p>
<p>Deshalb bleibt die <strong>Finanzierung</strong> unsere Aufgabe.</p>
<p>Wir können nicht ständig würdigen, wie viel die freie Szene mit wenig Geld leistet, und daraus dann ableiten, dass wenig Geld offenbar reicht. Irgendjemand bezahlt die Differenz – mit unbezahlten Stunden oder dem Verzicht auf ein vernünftiges Einkommen.</p>
<p><strong>Es gibt Sachen, die kann man nicht oft genug sagen: Kunst ist Arbeit.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Reine Begeisterung und Solidarität bezahlt keine Miete.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wer die freie Szene für unverzichtbar hält, muss sie auch so finanzieren.</strong></p>
<p>Ich fordere Sie deshalb erneut auf:&nbsp;</p>
<p>Gehen Sie mit Ihren kulturpolitischen Sprecherinnen in die Haushaltsberatungen und machen Sie zumindest eine Verdopplung des Budgets der freien Szene zu einem konkreten Ziel.</p>
<p>Wenn wir „Kultur für alle“ ernst meinen, müssen wir die Bedingungen dafür schaffen. Heute mit verständlichen Förderregeln. Im Haushalt mit dem nötigen Geld.</p>
<p>Wir stimmen der Vorlage zu und lehnen den Änderungsantrag der AfD ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378740</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:15:38 +0200</pubDate>
                <title>Wärmewende darf nicht zur Kostenfalle werden</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/waermewende-darf-nicht-zur-kostenfalle-werden/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Am Donnerstag soll im Rat der Stadt der Kommunale Wärmeplan verabschiedet werden, der ein strategischer Fahrplan für eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung sein soll. Dabei ist gerade die Bezahlbarkeit aus Sicht der linken Fraktion eine große soziale Herausforderung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sie beantragt deshalb, den Wärmeplan um soziale Kriterien zu erweitern und zu prüfen, welche Auswirkungen die Wärmewende auf Mieter*innen und Haushalte mit niedrigen Einkommen hat. Wärmekosten, soziale Belastungen und Unterschiede sollen zwischen den Quartieren regelmäßig ausgewertet werden. Dazu Ratsmitglied Sonja Knobbe:</p>
<p>„Die Wärmewende darf nicht dazu führen, dass Menschen mit wenig Geld am Ende die höchsten Rechnungen bezahlen. Mieter*innen können meistens nicht selbst entscheiden, welche Heizung eingebaut oder ob ein Gebäude saniert wird. Deshalb sollen vorhandene&nbsp; soziale Kennzahlen, etwa aus der Sozialberichterstattung, mit den Daten zur Wärmeversorgung verknüpft und bei der Priorisierung von Maßnahmen berücksichtigt werden. So kann die Stadt gezielt gegensteuern, wo die Belastungen besonders groß sind.“</p>
<p>Zudem soll die Verwaltung prüfen, Bürgerenergiegenossenschaften bei der Entwicklung von gemeinschaftlichen Projekten zu unterstützen, wie für nah- und kalte Nahwärmenetze in Gebieten, in denen individuelle Wärmepumpen nur schwer umsetzbar sind.</p>
<p>Der Wärmeplan macht leider auch deutlich, dass Bochum seine eigenen Klimaziele im Wärmesektor nicht erreichen wird. Sieben Jahre nach dem Beschluss des Klimanotstands steht damit die Frage im Raum, wie die Stadt mit dem Verfehlen ihrer Ziele umgeht. Dazu Sonja Knobbe weiter:</p>
<p>„Überraschend ist das nicht. Schon 2023 war bekannt, dass die Sanierungsrate weit hinter dem Nötigen liegt. Was fehlt, ist eine klare Bilanz, wo wir tatsächlich stehen und welche Ziele verfehlt werden und warum. Wir brauchen eine aktuelle Treibhausgasbilanz und Zwischenziele für die einzelnen Sektoren. Wer nicht regelmäßig misst, merkt zu spät, dass er oder sie vom Weg abgekommen ist. Genau das ist bei unseren Klimazielen passiert. Dazu haben zusätzlich zum Antrag eine Anfrage gestellt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378718</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 12:14:55 +0200</pubDate>
                <title>Vonovia-Beschwerde bei OB Lukat wegen Lebenslaute-Konzert</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/vonovia-beschwerde-bei-ob-lukat-wegen-lebenslaute-konzert/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der veröffentlichte Mailverkehr zum abgesagten Konzert des Orchesters Lebenslaute im Kunstmuseum Bochum wirft Fragen zum Entscheidungsprozess auf. Dazu Batıkağan Pulat, Vorsitzender des Kulturausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke:</p>
<p>„Vonovia hat sich am 17. Juli direkt beim Oberbürgermeister Jörg Lukat über die geplante Veranstaltung beschwert. Dass sich ein großer Wohnungskonzern unmittelbar beim Oberbürgermeister gegen eine kritische Veranstaltung in einem städtischen Museum wendet, ist aus unserer Sicht problematisch und nicht akzeptabel.&nbsp;Und wenn diese Veranstaltung kurz darauf abgesagt wird, ist es wichtig zu wissen, welchen Einfluss die Beschwerde auf die weitere Entscheidung hatte.“</p>
<p>Dabei ist die Chronologie interessant. Am 3. Juli wurde in einer Mail mitgeteilt, dass für das Rechtsamt die politische Ausrichtung der Veranstaltung kein Grund für eine Ablehnung sei. Am 9. Juli wurden der Verwaltung die konkreten Inhalte des Flyers bekannt. Darunter auch Formulierungen wie „Mietwucher“ und „Korruption“. Daraufhin wurden mögliche strafrechtliche Probleme thematisiert und nach einem Kompromiss für die öffentliche Ankündigung gesucht.</p>
<p>Am 17. Juli wandte sich Vonovia an den Oberbürgermeister. Das Schreiben ist am 21. Juli eingegangen und noch am selben Tag wird ein Videogespräch mit dem Orchester Lebenslaute, Herrn Dieckmann und Frau Adams aus der Rechtsabteilung für den 23. Juli angekündigt. Im Mittelpunkt stehen nun die rechtlichen Bedenken hinsichtlich möglicher Aussagen wie „Mietwucher“ oder „Korruption“. Am 27. Juli sicherte Lebenslaute ausdrücklich zu, keine Strafvorschriften zu verletzen. Einen Tag später wurde die Veranstaltung dennoch abgesagt. Zur Begründung verwies die Stadt unter anderem auf die Befürchtung möglicher Äußerungen, die den Tatbestand der Verleumdung oder üblen Nachrede erfüllen könnten. Dazu die Fraktionsvorsitzende Carolin Paskuda abschließend:</p>
<p>„Auch zugespitzte Formulierungen können Teil künstlerischer Auseinandersetzung und damit von der Kunstfreiheit gedeckt sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns auch die Frage, warum die Verwaltung unsere Anfrage von Anfang August nicht ausreichend beantwortet hat. Besonders hervorzuheben ist hier das absichtliche Verschweigen des Briefes von Vonovia. So eine intransparente Kommunikation und der Versuch der Vertuschung von Seiten der Stadtverwaltung ist für uns nicht hinnehmbar.&nbsp;Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung zu unserer Anfrage in der nächsten Ratssitzung ausführlich Stellung bezieht. Darüber hinaus prüfen wir aktuell, ob eine Befassung des Rechnungsprüfungsamtes sinnvoll und erforderlich ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 17:13:12 +0200</pubDate>
                <title>Ratsfraktion Die Linke gegen Neuwahl der Ausschüsse</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/ratsfraktion-die-linke-gegen-neuwahl-der-ausschuesse/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke hat heute beantragt, den Tagesordnungspunkt „Neuwahl der Ausschüsse“ von der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag zu nehmen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn es besteht kein Anlass, die am 5. Mai 2026 beschlossene Ausschussbesetzung neu zu wählen, nur weil die sich kurz davor gegründete Ratsgruppe FDP/UWG wegen der Abwesenheit eines Ratsmitgliedes nicht in jedem Ausschuss vertreten ist. Dazu die Fraktionsvorsitzende Wiebke Köllner:</p>
<p>„Das maßgebliche Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster stellt klar, dass nicht jede Fraktion oder Gruppe zwingend in jedem Ausschuss vertreten sein muss. Das OVG stellt ausdrücklich fest, dass insbesondere kleinere Fraktionen oder Gruppen aufgrund der begrenzten Ausschussgröße auch einmal nicht vertreten sein können.“</p>
<p>Wesentliche Abweichungen&nbsp;sind laut OVG jedoch nicht zulässig, grundsätzlich muss jeder Gemeindeausschuss ein verkleinertes Bild&nbsp;des Plenums der Gemeindevertretung sein und in seiner Zusammensetzung widerspiegeln. Demnach muss sich in den Ausschüssen auch die Ratsmehrheit von SPD, Grüne, Linke widerspiegeln. Dabei kommt es auf die Stärkeverhältnisse der politischen Kräfte an, die bei der Wahl gegeneinander angetreten sind. Nachträgliche Veränderungen durch Koalitionen oder die Bildung von Ratsgruppen sind für die Frage der Spiegelbildlichkeit nicht maßgeblich. Dazu Wiebke Köllner weiter:</p>
<p>„Nachträgliche Veränderungen bei den Ratsgruppen dürfen&nbsp; nicht dazu führen, dass sich die Kräfteverhältnisse in den Ausschüssen gegenüber dem Wahlergebnis verschieben. Es muss sich an dem orientieren, was die Wählerinnen und Wähler entschieden haben. Sollte sich nach möglichen Neuwahlen dieser Wählerwillen nicht in den Ausschüssen widerspiegeln, werden wir das rechtlich überprüfen und uns ausdrücklich vorbehalten, dies auf dem Rechtsweg durchzusetzen. Wir hoffen aber, dass der Rat unserem Antrag folgt und sich nicht weiter mit dieser überflüssigen Selbstbeschäftigung aufhält, die keinem Menschen mehr zu vermitteln ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Ratsfraktion Die Linke solidarisch mit Cansın Köktürk</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/ratsfraktion-die-linke-solidarisch-mit-cansin-koektuerk/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke Bochum erklärt sich solidarisch mit der Bochumer Bundestagsabgeordneten Cansın Köktürk (Die Linke). Hintergrund sind die Auseinandersetzungen im Deutschen Bundestag, in deren Folge sie zwei Ordnungsrufe erhielt und mit einem Ordnungsgeld von 2.000 Euro belegt wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Cansın&nbsp;Köktürk hatte sich im Bundestag deutlich gegen rassistische und menschenfeindliche Äußerungen gewendet. Dazu Carolin Paskuda, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Die Linke:</p>
<p>„Gerade angesichts der Wahlergebnisse einer in weiten Teilen rechtsextremistischen Partei ist klarer Widerspruch notwendig. Wir stehen solidarisch an der Seite von Cansın Köktürk und weisen die massiven persönlichen Anfeindungen zurück, denen sie ausgesetzt ist.“</p>
<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Batıkağan Pulat ergänzt:</p>
<p>„Rassistische Äußerungen und der gesellschaftliche Rechtsruck treffen Menschen mit Migrationsgeschichte ganz persönlich. Es geht um Zugehörigkeit, Sicherheit und darum, ob die eigenen Erfahrungen ernst genommen werden. Deshalb kann ich die Reaktion von Cansın Köktürk nachvollziehen. Wer selbst von Rassismus betroffen ist, muss deutlich machen können, wenn Grenzen überschritten werden. Dass sie danach selbst zur Zielscheibe rechter Angriffe geworden ist, macht unsere Solidarität umso wichtiger.“</p>
<p>Auch in Bochum erlebt die Ratsfraktion Die Linke immer wieder politische Auseinandersetzungen mit der AfD. Dazu Carolin Paskuda abschließend: „Auch in unserer kommunalpolitischen Arbeit sehen wir, wie wichtig es ist, rassistischen und ausgrenzenden Positionen entgegenzutreten. Die Verantwortung dafür darf nicht bei denjenigen liegen, die selbst von Rassismus betroffen sind. Als antifaschistische Kraft sehen wir dabei auch die anderen demokratischen Parteien in der Verantwortung. Sie müssen diesen Aussagen klar widersprechen, ihrer Normalisierung entgegenwirken und Menschen, die davon betroffen sind, solidarisch zur Seite stehen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 14:34:54 +0200</pubDate>
                <title>VBW-Gewinn: Drei Mio. Euro für Sozialwohnungen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/vbw-gewinn-drei-mio-euro-fuer-sozialwohnungen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke hat heute im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling (ABC) beantragt, drei Millionen Euro aus dem Gewinn der VBW in den Bau öffentlich geförderter Wohnungen zu investieren und nicht für die Gewinnausschüttung einzusetzen. Der Bilanzgewinn beträgt 10.076.478,79 Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die verbleibenden 7.076.478,79 Euro sollen wie vorgesehen den freien Rücklagen zugeführt werden. Dazu Ratsmitglied Ralf-D. Lange, für Die Linke im ABC:</p>
<p>„Wir brauchen in Bochum dringend mehr öffentlich geförderte Wohnungen. Wenn die VBW Teile ihres Gewinns ausschüttet, fehlt dieses Geld für den Bau von Sozialwohnungen und für Investitionen in den Bestand. Der Anteil der Sozialwohnungen am Bochumer Wohnungsbestand ist ohnehin auf rund sechs Prozent gesunken. Der geringe Bestand von derzeit knapp über 12.000 Sozialwohnungen wird sich ohne entsprechende Gegenmaßnahmen weiter verringern.“</p>
<p>Die Stadtwerke Bochum Holding sind mit 68,89 Prozent Hauptgesellschafter der VBW. Weitere Gesellschafter sind Vonovia mit 19,87 Prozent und die Sparkasse Bochum mit 10,65 Prozent. Damit fließt ein großer Teil der Gewinnausschüttung immerhin an kommunal geprägte Eigentümer. Dazu Ralf-D. Lange abschließend:</p>
<p>„„Aber das ist trotzdem nicht der Zweck der VBW. Ihre ursprüngliche Aufgabe ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und nicht die Ausschüttung von Gewinnen. 1916 wurde die Vorläufergesellschaft ‚Bochumer Heimstätten GmbH‘ gegründet. Ihr Ziel war es, benachteiligten Familien und Personen bezahlbare Wohnungen zu verschaffen. Das macht die VBW heute auch noch, aber mit dem Geld aus der Gewinnausschüttung könnte es mehr sein.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:47:49 +0200</pubDate>
                <title>Befugnisse des KOD auf den Prüfstand stellen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/befugnisse-des-kod-auf-den-pruefstand-stellen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Linke im Rat der Stadt Bochum fordert eine Überprüfung der Befugnisse und Ausstattung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD). Der KOD verfügt über polizeiähnliche Befugnisse wie Platzverweise, Durchsuchungen und Ingewahrsamnahme und ist zudem mit Handfesseln und Einsatzstöcken ausgestattet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sonja Knobbe:</p>
<p>„Die Ausbildung für den KOD&nbsp;unterscheidet sich allerdings deutlich von der der Polizei. Polizeikommissar*innen durchlaufen ein dreijähriges duales Studium mit umfangreichen rechtlichen, polizeifachlichen und praktischen Ausbildungsinhalten. Die Ausbildungswege im KOD sind dagegen deutlich unterschiedlich und vielfach im Verwaltungsbereich angesiedelt. Da stellt sich uns die Frage, ob die polizeiähnlichen Befugnisse für den KOD verantwortbar sind. Gerade beim Einsatzstock und bei Handfesseln sollten wir genau hinschauen.“</p>
<p>Anders sieht es bei den Bodycams aus. Dazu Kreissprecherin Lara Lösch, für Die Linke im Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit (ASUN):</p>
<p>„Bodycams dürfen nicht nur als Schutz für die Beschäftigten verstanden werden. Sie können auch Bürger*innen schützen, Situationen objektiv dokumentieren und dabei helfen, Konflikte zu entschärfen. Bestehende Regelungen zum Datenschutz müssen dabei natürlich eingehalten werden.“</p>
<p>Die Ratsfraktion Die Linke beantragt deshalb für die nächste ASUN-Sitzung am kommenden Dienstag, dass die Verwaltung darlegt, welche Befugnisse und Einsatzmittel angesichts der Ausbildung tatsächlich erforderlich und angemessen sind und wo Anpassungen möglich sind. Das Ordnungsbehördengesetzes NRW eröffnet den Ordnungsbehörden bestimmte Befugnisse, verpflichtet sie aber nicht dazu, diese in jedem möglichen Umfang auszuüben oder den KOD entsprechend auszustatten. Lara Lösch abschließend:</p>
<p>"Es geht nicht darum, den KOD handlungsunfähig zu machen, sondern darum, dass er klar umrissene kommunale Ordnungsaufgaben wahrnimmt. Dafür muss er nicht immer weiter mit polizeilichen Aufgaben und Einsatzmitteln ausgestattet werden. Bei sozialen Konflikten setzen wir auf Prävention, Unterstützung und Deeskalation statt auf Kontrolle und Verdrängung. Wo staatliche Eingriffe notwendig sind, müssen sie verhältnismäßig sein und die Rechte der Bürger:innen schützen."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 08:30:41 +0200</pubDate>
                <title>Bundeshaushalt 2027 setzt falsche Prioritäten</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/bundeshaushalt-2027-setzt-falsche-prioritaeten/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke kritisiert den von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegten Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2027.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei Eckdaten von über 555 Milliarden Euro Ausgaben und mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden, werden ausgerechnet bei sozialen Leistungen und Zukunftsinvestitionen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung Kürzungen vorgenommen. Dazu die Fraktionsvorsitzende Wiebke Köllner:&nbsp;</p>
<p>„Dieser Haushalt setzt die völlig falschen Prioritäten. Bei Renten- und Krankenkassenzuschüssen, beim Wohn- und Elterngeld zu kürzen, trifft unmittelbar die Menschen, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Gleichzeitig steigen die finanziellen Belastungen der Kommunen weiter. Das Ergebnis werden vor Ort weitere Einschnitte bei sozialen Angeboten, Bildung, Wohnen und Infrastruktur sein.“</p>
<p>Aus Sicht der Ratsfraktion Die Linke ist es besonders problematisch, dass die Bundesregierung die Kommunen mit ihren finanziellen Problemen weitgehend allein lässt. Das Länder- und Kommunalentlastungsgesetz verdient seinen Namen nicht. Wenn Bund und Land nicht mehr für eine gute Finanzierung der Kommunen unternehmen und die versprochene Konnexität nicht umsetzen, drohen auch in Bochum Kürzungen bei genau den Angeboten, auf die Menschen im Alltag angewiesen sind.</p>
<p>„Auch beim Klimaschutz zeigt sich die verheerende Schieflage dieser Prioritäten. Städte wie Bochum brauchen angesichts von Hitzewellen, Starkregen und anderen Klimafolgen dringend Investitionen, stattdessen wird hier gekürzt, während für Aufrüstung jede Summe locker gemacht wird. Die SPD trägt dafür die Verantwortung: Sie stellt mit Lars Klingbeil den Bundesfinanzminister, der diesen Haushalt zu verantworten hat. Und sie stellt in Bochum den Oberbürgermeister und die größte Ratsfraktion. Wer hier wegschaut oder die geplanten Maßnahmen unterstützt, sollte sich bewusst sein, welche Folgen dies vor Ort haben kann.“, so Wiebke Köllner weiter.</p>
<p>Am 1. Oktober wird der Bochumer Haushaltsentwurf für 2027 eingebracht. Die Linke Ratsfraktion wird prüfen, welche Auswirkungen die finanzielle Situation auf soziale Angebote, Bildung, bezahlbares Wohnen, Klimaschutz, Verkehr und Inklusion haben wird. Dazu Wiebke Köllner abschließend:</p>
<p>„Die Bundesregierung kann nicht auf der einen Seite Milliarden für neue Ausgaben und für Rüstung mobilisieren und auf der anderen Seite bei den Kommunen den Rotstift ansetzen. Wer Sozialleistungen kürzt und gleichzeitig die Kommunen finanziell ausbluten lässt, verschärft soziale Ungleichheit gleich doppelt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:43:29 +0200</pubDate>
                <title>Sprachkurse in Bochum vor massiven Einschnitten</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/sprachkurse-in-bochum-vor-massiven-einschnitten/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Eine Anfrage der Ratsfraktion Die Linke im letzten Integrationsausschuss hat die massiven negativen Folgen der Kürzungen des Bundes bei Sprach- und Integrationskursen deutlich gemacht. Jährlich könnten künftig rund 420 bis 500 Menschen in Bochum keinen Zugang mehr zu einem geförderten Kurs erhalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Monetta Marchiano, für Die Linke im Integrationsausschuss:</p>
<p>„Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Zugewanderten, die jetzt aufgrund der Sparmaßnahmen keine angemessenen Integrationsangebote wahrnehmen können. Es kann nicht sein, Menschen den Zugang zu Sprachkursen zu erschweren und gleichzeitig erfolgreiche Integration zu erwarten. Sprache ist der Schlüssel zu Arbeit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Wer hier kürzt, verschärft ganz konkret die Probleme der Menschen und schafft am Ende Mehrkosten, wenn die Betroffenen keine Arbeit finden und auf staatliche Leistungen angewiesen sind.“</p>
<p>Besonders betroffen sind Geflüchtete aus der Ukraine, Asylbewerber*innen, Geduldete sowie EU-Bürger*innen. Für diese Gruppen ist der Zugang zu geförderten Integrationskursen inzwischen stark eingeschränkt oder nicht mehr möglich. Auch für diejenigen, die grundsätzlich teilnehmen dürfen, wird das Angebot schwieriger erreichbar. Die Bochumer Kursträger rechnen mit 40 bis 50 Prozent weniger Teilnehmenden. Bereits jetzt zeichnen sich weniger Kursstarts und Kursausfälle sowie Wartelisten ab, teilweise ohne realistische Aussicht auf einen Kursplatz. Dazu Monetta Marchiano weiter:</p>
<p>„Besonders problematisch ist es, dass die Stadt die Kürzungen des Bundes nicht auffangen kann. Nach Angaben der Verwaltung gibt es in Bochum derzeit kein kommunales Programm, das unabhängig von der Bundesförderung ein flächendeckendes Sprachkursangebot sicherstellt. Auch Erstorientierungs- und Basissprachkurse sind kein gleichwertiger Ersatz.“</p>
<p>Die Verwaltung bestätigt zudem, dass derzeit keine weitergehenden Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Zugangs zur Sprachförderung erkennbar sind. Monetta Marchiano abschließend: „Wir fordern die Bochumer Bundestagsabgeordneten auf, Druck auf die Bundesregierung auszuüben um diese integrationspolitische Geisterfahrt&nbsp;zu beenden.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:47:13 +0200</pubDate>
                <title>Sexualisierte Belästigung verhindern</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/sexualisierte-belaestigung-verhindern/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke beantragt, dass sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum – das sog. Catcalling - als unerwünschtes Verhalten in die  Bochumer Sicherheitsverordnung (BOSVO) aufgenommen wird. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit soll sexuell konnotierte und unerwünschte Ansprache, Gesten oder Geräusche im öffentlichen Raum nicht einfach mehr hingenommen werden.&nbsp;Dazu erklärt Ratsmitglied Sonja Knobbe:</p>
<p>„Sexualisierte Belästigung und Gewalt sind im öffentlichen Raum nach wie vor Alltag. Sie beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl, die Bewegungsfreiheit und die gleichberechtigte Nutzung öffentlicher Räume – insbesondere von Frauen und anderen betroffenen Personengruppen. Es geht deshalb darum, solche Verhaltensweisen klar zu benennen und ihnen etwas entgegenzusetzen.“</p>
<p>Erhebungen der Europäischen Grundrechteagentur (FRA) und deutsche Studien zeigen, dass sexuelle Belästigung im Alltag weit verbreitet ist und das Sicherheitsgefühl sowie die Bewegungsfreiheit Betroffener beeinträchtigen kann. Gleichzeitig bestehen gerade im öffentlichen Raum rechtliche Lücken. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) greift im Wesentlichen im Arbeitsleben. Dazu Kreissprecherin Lara Lösch, für Die Linke im Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit:</p>
<p>„Mit der Aufnahme sexualisierter Belästigung in die BOSVO wollen wir einen klaren Maßstab setzen, ein verpflichtendes Fortbildungsangebot für das Ordnungsamt zum Umgang mit Catcalling entwickeln und bestehende digitale Meldemöglichkeiten für sexualisierte Belästigung prüfen und gegebenenfalls auszubauen. Es geht darum, Betroffene ernst zu nehmen und deutlich zu machen, dass sexualisierte Belästigung kein Kavaliersdelikt ist.“</p>
<p>Catcalling bezeichnet unerwünschte sexualisierte Zurufe, Kommentare, Gesten oder Geräusche im öffentlichen Raum. Mit dem Antrag nimmt die Ratsfraktion Die Linke eine Anregung aus Dortmund auf, wo Die Grünen &amp; Volt, SPD sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei einen entsprechenden Antrag gemeinsam verabschiedet haben, ähnlich wie auch in Duisburg.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378416</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:32:27 +0200</pubDate>
                <title>Gebühren für Straßenmusik abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/gebuehren-fuer-strassenmusik-abschaffen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>25 Euro für fünf Tage, dazu ein Gang ins Rathaus. Die Linke im Rat der Stadt Bochum will diese Gebührenpflicht für Straßenmusik abschaffen. Sie kritisiert, dass Bochum damit einen Sonderweg im Ruhrgebiet geht und junge Musikerinnen und Musiker unnötig abschreckt statt zu fördern. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Batıkağan Pulat, Vorsitzender des Kulturausschusses:„Straßenmusik ist Kultur und keine Sondernutzung, für die man erst bezahlen und einen Antrag stellen sollte. Gerade junge Musikerinnen und Musiker brauchen Möglichkeiten, sich auszuprobieren und vor Publikum zu spielen. Mit Gebühren und Bürokratie machen wir ihnen das unnötig schwer. Dass es auch ohne Gebühren geht, zeigen andere Städte. Wir sollten uns daran orientieren, statt Straßenmusiker mit einem Genehmigungsverfahren zu vergraulen. Straßenmusik bietet auch ein niedrigschwelliges Angebot für Kultur dar, was Bochum als Kunst- und Kulturstandort stärken kann.“</p>
<p>Die Ratsfraktion Die Linke fordert deshalb, die Gebühren für Straßenmusik abzuschaffen und nach einfachen, kreativen Lösungen zu suchen, die gleichzeitig die Interessen von Musiker*innen, Anwohner*innen und Geschäften berücksichtigen. Das dürfte&nbsp; nicht so schwierig sein, denn jetzt schon gehören zeitliche Begrenzungen und regelmäßige Ortswechsel zu den Auflagen. Dazu die Fraktionsvorsitzende Carolin Paskuda, für Die Linke im Kulturausschuss:</p>
<p>„Wenn Bochum eine lebendige Kulturstadt sein will, gehört Straßenmusik dazu. Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr Mut, Kultur im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Deshalb werden wir im nächsten Kulturausschuss einen Antrag auf Abschaffung der Gebühren stellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 08:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Einsatz von Scan-Cars prüfen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/einsatz-von-scan-cars-pruefen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Der ADFC Bochum hat zum Start des neuen Schuljahres auf die Möglichkeit hingewiesen, mit sogenannten Scan-Cars künftig automatisiert gegen Falschparker vorzugehen. Die Ratsfraktion Die Linke stellt dazu eine Anfrage, inwieweit diese neue Technik auch in Bochum eingesetzt werden könnte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Ratsmitglied Horst Hohmeier, für Die Linke im Verkehrs- und Mobiltätsausschuss:</p>
<p>„Gerade zum Beginn des neuen Schuljahres – wenn rund 40.000 Schülerinnen und Schüler in Bochum an etwa 100 Schulstandorten unterwegs sind – zeigt sich die Dringlichkeit des Problems. Geh- und Radwege sowie Bereiche an Kreuzungen und Querungsstellen werden immer wieder durch parkende Autos blockiert. Für Kinder kann das schnell gefährlich werden, wenn sie auf die Fahrbahn ausweichen müssen oder parkende Fahrzeuge die Sicht versperren.“</p>
<p>Laut ADFC besteht seit dem 1. Juli 2026 die neue rechtliche Möglichkeit für die automatisierte Erfassung von Verstößen im ruhenden Verkehr. Scan-Cars können dabei beispielsweise erkennen, wenn Fahrzeuge auf Geh- und Radwegen oder in Parkverbotsbereichen abgestellt sind. Die Linke möchte wissen, welche Erfahrungen andere Kommunen mit der Technik gemacht haben und welche Voraussetzungen für einen Einsatz in Bochum bestehen. Dazu Horst Hohmeier weiter:</p>
<p>„Der Vorschlag des ADFC ist interessant, weil wir damit eine Möglichkeit bekommen könnten, die Verkehrsüberwachung gezielt zu ergänzen. Gerade beim Falschparken stoßen die vorhandenen personellen Kapazitäten schnell an ihre Grenzen.“</p>
<p>Die Linke will außerdem prüfen lassen, ob Frontkameras an Bussen der BOGESTRA zur Erfassung von Falschparkern eingesetzt werden können. Damit könnten beispielsweise Fahrzeuge erfasst werden, die Bushaltestellen oder Busspuren blockieren und dadurch den öffentlichen Nahverkehr behindern.</p>
<p>„Wir sollten uns anschauen, was technisch und rechtlich möglich ist. Natürlich muss dabei die Datenschutzgrundverordnung eingehalten werden“, so Horst Hohmeier abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:57:26 +0200</pubDate>
                <title>Taxigewerbe nicht länger vertrösten</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/taxigewerbe-nicht-laenger-vertroesten/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Situation des Bochumer Taxigewerbes spitzt sich weiter zu. Trotzdem hat die Stadt bislang keine Entscheidung über die Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für Mietwagen getroffen. Während andere Städte längst handeln, verweist Bochum weiterhin auf eine laufende fachliche Prüfung. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu die Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat Bochum, Wiebke Köllner:</p>
<p>„Für das Bochumer Taxigewerbe wird die Luft immer dünner – und die Stadt schaut weiter zu. Wir haben bereits vor längerer Zeit gefordert, Mindestbeförderungsentgelte für Mietwagen einzuführen. In Essen und Dortmund gibt es inzwischen entsprechende Regelungen. Bochum prüft dagegen noch immer. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie diese Erfahrungen auswertet&nbsp; und jetzt zügig zu einem Ergebnis kommt.“</p>
<p>Bochum will zunächst eine eigene gutachterliche Untersuchung durchführen. Nach Angaben der Verwaltung sollen dabei die örtlichen Gegebenheiten und Daten des Personenbeförderungsgewerbes berücksichtigt werden.&nbsp;Die Linke fordert, die gutachterliche Prüfung der Stadt schnell abzuschließen und anschließend ein verbindliches Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagenfahrten einzuführen. Dazu Wiebke Köllner weiter:</p>
<p>„Natürlich muss eine Regelung zu Bochum passen und rechtssicher sein. Aber die Stadt kann nicht monatelang prüfen, während das örtliche Taxigewerbe ums Überleben kämpft. Essen und Dortmund zeigen, dass Handeln möglich ist. Bochum muss jetzt endlich nachziehen und für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen.“</p>
<p>Denn Uber und andere Plattformanbieter zerstören mit unfairem Wettbewerb und Kampfpreisen das Taxigewerbe. Das ist Raubtierkapitalismus pur. Viele Taxifahrerinnen und Taxifahrer stehen schon jetzt wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Der ruinöse Wettbewerb ist brandgefährlich, für die Beschäftigten und für die Fahrgäste.</p>
<p>Dazu Wiebke Köllner abschließend: „Sobald das traditionelle Taxigewerbe ruiniert ist, werden Uber und Co. ihre Preise anziehen. Dann wird es richtig teuer. Denn für Mietwagenunternehmen gelten – anders als für Taxis –&nbsp;keine Preisobergrenzen. Schon heute werden zu stark frequentierten Zeiten&nbsp;Mondpreise&nbsp;verlangt, die vielfach über den regulären Taxitarifen liegen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 17:10:07 +0200</pubDate>
                <title>Konzertverbot und Zensur wegen Vonovia?</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/konzertverbot-und-zensur-wegen-vonovia/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Die Linke in Bochum zeigt sich solidarisch mit dem Orchester Lebenslaute</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das politische Orchester Lebenslaute berichtet, dass eine bereits bestätigte Raumreservierung für das Konzert „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ im Kunstmuseum Bochum gekündigt wurde. Geplant war ein Konzert mit klassischer Musik und Redebeiträgen zu Wohnungsnot und dem Geschäftsmodell großer Immobilienkonzerne. Das Kunstmuseum begründet die Kündigung damit, dass Lebenslaute in der Veranstaltungsankündigung den Namen des Wohnungskonzerns Vonovia nennen wolle und deshalb Verleumdung oder üble Nachrede nicht ausgeschlossen werden könne. Dazu Maria Trautmann, sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Kultur und Tourismus für die Ratsfraktion Die Linke in Bochum:<br><br>„Wohnungsnot, Verdrängung und Mietenexplosion sind reale Probleme, von denen uns viele Menschen bei Gesprächen an der Haustür berichten. Angesichts der bundesweiten Einschränkungen der Kunstfreiheit ist es ein fatales Signal, wenn eine Veranstaltung zu diesen Themen in einer kommunalen Kulturinstitution zensiert wird. Wir werden das Geschehnis im Ausschuss weiterverfolgen“.<br><br>Die Ratsfraktion Die Linke solidarisiert sich mit dem Orchester Lebenslaute und unterstützt die Forderung, dass das Konzert wie geplant stattfinden kann. Lara Lösch, Kreissprecherin der Bochumer Linken:<br>"Gerade öffentliche Kultureinrichtungen müssen Orte sein, an denen gesellschaftliche Konflikte und politische Debatten ihren Platz haben. Dazu gehört auch, die Rolle profitorientierter Immobilienkonzerne wie Vonovia kritisch zu thematisieren. Kunst muss Missstände benennen und unbequeme Fragen stellen. Ein Konzert, das sich mit den sozialen Folgen der Wohnungspolitik auseinandersetzt, gehört in den öffentlichen Raum.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-376923</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:58:28 +0200</pubDate>
                <title>Geologischer Garten nach Frau benennen</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/geologischer-garten-nach-frau-benennen/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum, Carolin Paskuda</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>meine Damen und Herren,</p>
<p>liebe Gäst:innen,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Straßen, Plätze und öffentliche Anlagen nach Menschen zu benennen, ist eine schöne und wichtige Form der Erinnerungskultur. Sie macht Geschichte im Alltag sichtbar und erinnert uns daran, welche Persönlichkeiten unsere Stadt und unsere Gesellschaft geprägt haben.</p>
<p>Gerade deshalb sollten wir bei jeder Neu- oder Umbenennung sorgfältig überlegen, welche Botschaft wir damit verbinden. Denn jede Benennung ist nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Zeichen dafür, welche Geschichten und Vorbilder wir künftig im öffentlichen Raum sichtbar machen wollen und wen wir für erinnerungswürdig halten.</p>
<p>Niemand in unserer Fraktion stellt die Verdienste von Karl Liedtke infrage. Sein politisches Wirken für Bochum verdient Anerkennung und Erinnerung.</p>
<p>Doch jede Benennung ist auch eine politische Entscheidung darüber, wessen Geschichte wir erzählen. Und bislang erzählen unsere Straßen, Plätze und Parks vor allem die Geschichte von Männern. Es wird Zeit, dass Frauen, die Großes für unsere Stadt und unsere Gesellschaft geleistet haben, im öffentlichen Raum endlich auch den Platz bekommen, den sie verdienen.</p>
<p>Genau deshalb hat der Beirat für Frauen, Geschlechtergerechtigkeit und Emanzipation in seiner Sitzung am 28.06.2022 festgehalten, dass bei Neu- und Umbenennungen verbindlich zu prüfen ist, ob eine Frau als Namensgeberin in Betracht kommt. Diese Prüfung ist uns bislang nicht vorgelegt worden und wir würden doch erwarten, dass sich Verwaltung und Politik hier an ihre eigenen Vorgaben halten.</p>
<p>Mit Erna Philipp gibt es eine Bochumer Persönlichkeit, die Herausragendes geleistet hat. Sie unterstützte jüdische Menschen in Zeiten der Verfolgung, organisierte gemeinsam mit Else Hirsch Kindertransporte und rettete damit vielen Kindern das Leben. Während Else Hirsch bereits im Stadtbild gewürdigt wird, fehlt eine entsprechende Ehrung für Erna Philipp bis heute.</p>
<p>Dies ist ein offener Vorschlag, unser Änderungsantrag verlangt keine endgültige Festlegung auf eine Person, sondern zunächst eine Prüfung und einen Vorschlag der Verwaltung. Lassen Sie uns die Chance nutzen, Erinnerungskultur endlich vielfältiger und gerechter zu gestalten.&nbsp;</p>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch anmerken: Wir sind hier im Rat ja nicht die einzige Fraktion, die für sich in Anspruch nimmt, feministisch zu sein. Das wäre doch eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass dies ein ernst gemeinter Anspruch und nicht nur leere Worte sind.</p>
<p>Wir bitten um Zustimmung zu unserem Änderungsantrag.</p>
<p>Vielen Dank.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:19:56 +0200</pubDate>
                <title>KoFabrik: AfD setzt Kulturkampf fort</title>
                <link>https://www.dielinke-bochum-ratsfraktion.de/start/aktuelles/detail-pressemitteilungen/news/kofabrik-afd-setzt-kulturkampf-fort/</link>
                <author>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</author>
                <description>Mit der umfangreichen Anfrage &quot;Zusammenarbeit der Stadt mit dem anscheinend linksextremistischen Verein Quartiershalle in der KoFabrik eV.“ in der Juni-Ratssitzung setzt die AfD ihren Kulturkampf fort. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das passt zu der bundesweiten Strategie der AfD, zivilgesellschaftliches und demokratisches Engagement zu diffamieren und missliebige Akteure mit parlamentarischen Anfragen unter Druck zu setzen.</p>
<p>Der Vorstand der Quartiershalle in der KoFabrik hat darauf mit einem <a href="https://quartiershalle.de/site/assets/files/1172/offener_brief_quartiershalle_in_der_kofabrik_ev.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Offenen Brief</a> an die AfD-Fraktion reagiert, der zur Kennnis auch an den Oberbürgermeister und die anderen Ratsfraktionen ging. Die Ratsfraktion Die Linke hat dem Vorstand in ihrer Antwort ihre Solidarität ausgesprochen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lieber Vorstand der Quartiershalle in der Ko-Fabrik,</p>
<p>vielen Dank für Euren Offenen Brief und die klare Positionierung zu der Anfrage der AfD in der Ratssitzung vom 18. Juni 2026. Diese Anfrage passt zu der bundesweiten Strategie der AfD, zivilgesellschaftliches und demokratisches Engagement zu diffamieren und missliebige Akteure mit parlamentarischen Anfragen unter Druck zu setzen.</p>
<p>Die KoFabrik ist seit Jahren ein Ort des sozialen, kulturellen und politischen Austauschs. Dort kommen unterschiedliche Initiativen, Vereine, Parteien und Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen. Das ist Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft und kein Anlass, öffentliche Förderung oder Kooperationen grundsätzlich infrage zu stellen. Letztlich werdet Ihr angegriffen, weil Ihr Räume für gesellschaftliche Debatten, politische Bildung und den Protest gegen Rechtsextremismus anbietet. Dieser Angriff ist ein Angriff auf den demokratischen Pluralismus und die Vielfalt in Bochum.</p>
<p>Die AfD will Demokratie, Pluralismus und Vielfalt nicht. Sie will einen homogenen Nationalismus und #deutschdenken. Wir alle wissen, wohin dieses Denken schon einmal geführt hat.</p>
<p>Als Ratsfraktion Die Linke werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass demokratisches und zivilgesellschaftliches Engagement geschützt und gestärkt wird. Menschen und Initiativen, die sich für ein solidarisches, vielfältiges und demokratisches Bochum einsetzen, verdienen Rückhalt und keine Diffamierung.</p>
<p>Wir wünschen Euch für Eure weitere Arbeit viel Kraft und Erfolg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen</p>
<p>Wiebke Köllner, Carolin Paskuda</p>
<p>Fraktionsvorsitzende</p>
<p>Die Linke im Rat der Stadt Bochum</p>]]></content:encoded>
                
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